Kleinbaumgartenr[SPIEL]Manufaktur

Robert Gampus

Betriebsnummer: 5189349

Kleinbaumgarten 31

2154 Gaubitsch

 

+43 660  38 41 808

https://www.facebook.com/KleinbaumgartnerManufaktur/

 

PRESSETEXT

 

In Kleinbaumgarten öffnet die [SPIEL]Manufaktur ihre Tore

 

Der Neo-Weinviertler und Jungbauer Robert Gampus erfüllt sich einen lang gehegten Traum und erzeugt auf seinem Hof in Kleinbaumgarten Holzspielwaren. Robert Gampus, der im niederösterreichischen Mostviertel als Sohn eines Kunsttischlers aufwuchs, erfüllte sich einen lang gehegten Traum: Die Liebe zum Holz, ihm in die Wiege gelegt, bewog ihn nach seinem Umzug ins Weinviertel umzusatteln und seinem Steckenpferd sowie seiner Berufung nachzugehen. Seit dem Frühjahr 2018 stellt der Jungbauer daher in seiner Kleinbaumgartner[SPIEL]Manufaktur Holzspielwaren in Handarbeit her. Von Tierfiguren über Traktoren bis zu sportlichen Herausforderungen unserer Ahnen – seien es Steckenpferde oder Stelzen – reicht seine Produktpalette, ergänzt um Nützliches wie zum Beispiel Holzschatullen nach Maß oder andere Objekte des täglichen Bedarfs, seien es Geschirrtabletts, Holzknöpfe und -knäufe, Gaijin Getas – die traditionellen Schuhe aus Japan, die vor allem Jugendlichen und Jung-Gebliebenen aus Mangas und Animes kennen und schätzen. Weshalb er sich jedoch bevorzugt dem kindlichen Spiel widmet, hat mit seinen eigenen Söhnen und seinen Beobachtungen als Vater zu tun, denn das kreative Spiel, so konnte er feststellen, ist wichtig für die geistige sowie emotionale Entwicklung von Kindern: »Das natürliche Material Holz liegt weich in der Hand. Die individuellen Wesenszüge jedes einzelnen Tieres, jeder Figur entstehen durch Holzmaserung sowie durch die von Hand geschnitzten und geschliffenen Formen. Der angedeutete Charakter dieser kleinen Wesen regt die Phantasie der Kinder an.« Dass Robert Gampus das freie Spiel wichtig ist, wird auch an den sogenannten Spielgeschichten deutlich: »Zu Märchen und Sagen, die unsere Generation noch als altbekanntes Kulturgut ansah und die heutige Kinder oft nur noch in der Hollywood-Variante kennen, fertige ich die Spielfiguren an. Die alten Geschichten liegen den Sets bei. Sie können vorgelesen und nachgespielt, nacherzählt oder weitergedichtet werden: Das ist nicht nur eine gute Übung für das Gedächtnis, die Sprachkompetenz und das Erzählen, sondern dient auch der sozialen und emotionalen Bindung.« Natürlich ist es auch möglich, das Lieblingsmärchen eines Kindes in Auftrag zu geben. Oder Sonderanfertigungen wie Leiterwägen und Ähnliches zu bestellen: »Gerne gehe ich auf individuelle Wünsche außerhalb der Produktpalette ein. Dem einen fehlt ein gedrechselter Fuß bei einer geliebten Bank, der nächste verlor einen Holzknopf am Janker … Da helfe ich natürlich aus, wenn es irgend möglich und machbar ist. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit, der sich die Kleinbaumgartner [SPIEL]Manufaktur verpflichtet hat. Was früher auf bäuerlichen Höfen nebenher im Winter hergestellt wurde, diese alte Handwerkskunst, soll bei uns auch wieder gepflogen werden.« Zahlreichen Spielwaren, die Robert Gampus in seiner Kleinbaumgartner[SPIEL]Manufaktur herstellt, liegen neben dem Faktor der Freude am Spielen zusätzlich ein pädagogisches Konzept zugrunde: »Unser Schaf Ruppert ist dem Bereich der Auge-Hand-Koordination sowie der Schulung der Feinmotorik gewidmet. Dem räumlichen Denken sowie der visuellen Logik dienen unsere Holzpuzzles. Es ist wirklich gar nicht so einfach, die Bremer Stadtmusikanten so aufeinander zu stapeln, dass diese nicht stürzen: Konzentration, eine ruhige Hand und ein Gefühl für den Raum sind nötig. All das schult die Sprach- und Mathekompetenz. Nebenher, im Spiel.« Immer wieder werde er von seinen kindlichen Kund*innen überrascht, die ihn am Hof in Kleinbaumgarten gerne besuchen, erzählt Robert Gampus. Speziell für die Kleinsten habe er einen Rennflitzer entwickelt, ein Auto, welches angenehm in kleine Hände passt, durch leichtgängige Räder schon bei minimaler Berührung davon zische und so zum Krabbeln ermutige, eine Fortbewegungsart, die bekanntlich für die Entwicklung des Denkens überaus wesentlich ist. Niemals habe er es sich jedoch träumen lassen, dass dieses Rennauto selbst 8-Jährige toll fänden. Von all seinen Spielwaren wird zuerst ein Prototyp entworfen. Dieser hat den haptischen und optischen Test durch seine Frau, die Literatin Marlen Schachinger, sowie den ›Weitwurf-Qualitätstest‹ zu überstehen. Alsdann wird die neue Kreation an den wichtigsten Interessenten erprobt: den Kindern. Erst wenn die Nachbarskinder durch ihre Berichte ein Objekt als ›gelungen‹ klassifizieren, wird es in der Werkstatt in Serie. Gerne zeigt er Kindern auch wie Ziege Kasimir oder Julchen-Esel aus einem Holzstück entstehen und beantwortet ihre Fragen zum ausgestorbenen Beruf des Spielwarenmachers, zu Holzarten oder den natürlichen Ölen, die er in seiner Werkstatt verwendet. »Ältere Kinder wollen gerne auch einmal zum Schleifpapier greifen oder Beobachten wie eine Holzverbindung gesetzt wird. Oder den individuellen Charakter ihres Werkstücks durch Farbgebung unterstützen. Eines ist mir persönlich aber am Allerwichtigsten«, sagt Robert Gampus: »Die Freude des Kindes am Spiel. Und die Zufriedenheit der Eltern.«
Kleinbaumgartner[SPIEL]Manufaktur
2154 Kleinbaumgarten 31
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